Redox Flow Batterien als Solarenergie-Zwischenspeicher für Elektromobilität

RFB- Solar - Hintergrund – Regenerative Energien

Lange Zeit waren Erdöl, Erdgas und Kohle unabdingbar für die Gewinnung von Energie. Durch die zunehmende Belastung unserer Umwelt und dem damit verbundenen Wunsch nach „sauberen Energien“, rücken regenerative Formen der Energiegewinnung zunehmend in den Fokus des gesellschaftlichen Interesses. Doch, was genau sind eigentlich regenerative Energien? Und wie kann man diese sinnvoll nutzen?

Als erneuerbare oder regenerative Energien werden Energieträger bezeichnet, die praktisch in unerschöpflichem Maße zur Verfügung stehen oder sich verhältnismäßig schnell erneuern. Erneuerbare Energien sind ein wichtiger Grundstein für nachhaltige Energiepolitik und zeichnen sich gleichzeitig durch eine hohe Energieeffizienz aus.

Solarenergie

Sonne sorgt nicht nur für gute Laune, sondern ist ganz nebenbei ein wichtiger Energieträger. Durch Kernfusion werden große Energiemengen in der Sonne frei gesetzt, die als Solarstrahlung unsere Erde erreichen. Solarenergie lässt sich direkt durch Photovoltaikanlagen nutzen. Dabei wird Lichtenergie mittels Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt. Daneben wird die Solarthermie zur Wärmegewinnung genutzt. Solarthermie-Kollektoren findet man auf Dächern, Photovoltaikanlagen auf Dächern sowie auf Freiflächen.

Windenergie

Bereits seit Jahrhunderten wird Windenergie genutzt, z.B. in Form von Windmühlen. In der Gegenwart sind vermehrt Windparks gebaut worden, in denen elektrische Energie aus Windkraft gewonnen wird. Die hoch in den Himmel ragenden Windräder nutzen die Bewegungsenergie des Windes, die durch Luftdruckunterschiede entsteht. Windenergieanlagen haben den Vorteil, dass sie in allen Klimazonen, an Land oder auf See eingesetzt werden können. Passend zum erhöhten Energiebedarf am Tag weht der Wind tagsüber stärker als in der Nacht. Ähnlich günstig ist, dass das Windaufkommen im Winter oft größer ist als im Sommer, wenn vermehrt auf Solarenergie zurückgegriffen werden kann.

Wasserkraft

Bereits in vorindustrieller Zeit wurde Wasserkraft zum Antrieb von Mühlen, Säge- und Hammerwerken genutzt. Über ein Wasser- oder Turbinenrad wird die kinetische Energie des Wassers in Rotationsenergie umgewandelt, die dann, zumeist in früheren Zeiten, zum Antrieb von Maschinen genutzt wurde. Heutzutage wird in Wasserkraftwerken über Generatoren ausschließlich elektrischer Strom erzeugt.

Bioenergie

Als Bioenergie bezeichnet man Energie, die aus Biomasse gewonnen wird. Biomasse wird in fester, flüssiger und gasförmiger Form zur Strom- und Wärmeerzeugung und zur Herstellung von Biokraftstoffen genutzt. Holz ist dabei der mit Abstand wichtigste Energieträger. Aber auch Agrarrohstoffe und Abfälle, sowie Reststoffe biogenen Ursprungs stehen für die energetische Nutzung zur Verfügung. Die Nutzung von Biokraftstoffen ist jedoch nicht unumstritten. Bioenergie konkurriert mit der Gewinnung von Nahrungsmitteln, da sie einen Teil der Agrarfläche beansprucht, die in manchen Regionen dringend für den Anbau von Nahrungsmitteln gebraucht würde. Diesem „Tank gegen Teller“- Konflikt gilt es nachhaltig entgegenzuwirken.

Geothermie

Erdwärme ist eine schier unerschöpfliche Energiequelle. Je tiefer man ins Erdinnere vordringt, desto wärmer wird es. Es gibt verschiedene Verfahren, mit denen Energie aus dieser Geothermie gewonnen werden kann. Oberflächennahe Erdwärme lässt sich mit Hilfe von Wärmepumpen nutzbar machen, um beispielsweise Gebäude mit Warmwasser und Heizwärme zu versorgen. Weiterhin gibt es geothermische Anlagen, die Erdwärme aus tiefen Schichten zur Stromerzeugung fördern.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit bietet weitere Informationen zum Thema regenerative Energien unter http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/aktuell/4590.php